Geburtsbericht - Familie Kiesel

 

Unsere Tochter Karla kam im Geburtshaus auf die Welt. Der Wunsch, im Geburtshaus zu entbinden war bei mir schon beim ersten Kind vorhanden. Hier allerdings verließ mich bei der Vorstellung, den Schmerzen nicht gewachsen zu sein und nicht nach einer PDA verlangen zu können, der Mut.

Die voraussichtliche Entbindung im Geburtshaus führte bereits in der Mitte der Schwangerschaft zum Kontakt zu den drei Hebammen Vivian, Katja und Cora. Anamnese-, Aufklärungsgespräch und die Vorsorgeuntersuchungen empfand ich als sehr angenehm. Es waren immer Zeit und ein offenes Ohr vorhanden, Fragen wurden (auch außerhalb der Termine am Telefon) geduldig beantwortet und unser Baby wurde bei jeder Untersuchung liebevoll begrüßt.

 

Durch eine bereits erlebte Geburt konnte ich mir ungefähr vorstellen, was auf mich zukommt. So wusste ich auch, was ich bei der zweiten Geburt wieder genauso machen wollte und was ich gerne anders hätte. Durch den intensiven Kontakt mit den Hebammen im Vorfeld konnten meine Wünsche also schon vorab geklärt werden.

Meine größte Sorge jedoch war, dass ich den Zeitpunkt des "Losfahrens ins Geburtshaus" nicht richtig einschätzen oder mich irgendwie falsch verhalten würde, wenn es dann soweit ist. Die Gewissheit, dass ich in einem solchen Moment dann bereits mit Vivian, Katja oder Cora telefonieren kann, um von ihnen entsprechende Anweisungen zu erhalten, war sehr beruhigend.

Alles in allem, empfand ich den Kontakt mit den Hebammen vor der Geburt besonders hilfreich.

Als es dann soweit war und wir ins Geburtshaus kamen, hatte Vivian bereits Kerzen entzündet und strahlte bei allem, was sie tat, absolute Ruhe aus. Ich hatte sofort das Gefühl, hier geht es mir für die nächsten Stunden gut und jeder Wunsch wird mir von den Augen abgelesen. Sowohl Vivian, als auch Angelika, die als Verstärkung dazu kam, gaben mir das Gefühl, während der Geburt alles gut und richtig zu machen. Schön habe ich auch empfunden, dass immer eine Hebamme an meiner Seite war. Mit Hilfe von Vivians wenigen, aber präzisen Anweisungen kam Karla dann nach kurzer Zeit im Wasser zur Welt. Mein Mann und ich hatten alle Zeit der Welt, das kleine Wesen willkommen zu heißen, bevor ich entscheiden konnte, aus der Wanne zu steigen.

Danach wurden wir mit unserer Tochter erst einmal alleine gelassen und konnten uns erholen. Nach einem Gläschen Sekt und den Untersuchungen ging es dann drei Stunden später nach Hause.

Die Geburt von Karla verlief genauso wie ich sie mir gewünscht habe - ein tolles Erlebnis.

Vivian kam am gleichen Abend noch zu uns nach Hause, um nach Karla und mir zu sehen. Auch bei den Nachsorgeterminen stand uns Vivian mit vielen Tipps und viel Einfühlungsvermögen zur Seite.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an euch Hebammen und an eure tolle Arbeit!!

 

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