Geburtsbericht - Familie Wagner

 

Obwohl ich am Ende es leider nicht schaffte im Geburtshaus tatsächlich zu entbinden, würde ich es immer wieder so wählen.Als meine Wehen begannen fuhren wir nachts ins Geburtshaus, wo Katja schon wartete. Sie sorgte für eine harmonische Atmosphäre und gab mir trotz meiner Schmerzen, Angst und irgendwann auch Verzweiflung, immer wieder den Mut, den Ansporn und die Motivation wie Stärke, Wehe für Wehe durchzustehen.

Nach zehn Stunden wurden allerdings die Herztöne von Josefine schlecht und ich war auch sehr geschwächt, sodass beide Hebammen sich für eine Verlegung ins Krankenhaus entschieden haben, was im Nachhinein auch die richtige Entscheidung war. Trotz dieser Entscheidung ließen die Hebammen keine Panik aufkommen. Sie erklärten mir, bzw. meinem Ehemann und Schwester alle Schritte und beruhigten uns. Katja begleitete mich im Krankenwagen, sowie im Kreissaal und blieb an meiner Seite bis zur Geburt, was mir Sicherheit und Geborgenheit gab. Bis auf die Krankenwagenfahrt, die ich als sehr unangenehme in diesem Stadium der Geburt empfand, war die Verlegung für mich sicherlich nicht mein Wunsch. Aber ich fühlte mich stets sicher und das mit Entscheidungen sehr verantwortlich und fachlich umgegangen wurde. Vielen lieben Dank dafür.

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