Geburtsbericht - Famile Söget-Rump

 

Wir hatten schon seit der ersten Schwangerschaft gute Verbindungen und Erfahrungen mit dem Geburtshaus Idstein gemacht. Sei es verschiedene Kurse, wie z.B. den Geburtsvorbereitungskurs oder auch die Nachsorge mit der Hebamme Vivian. Durchweg waren wir immer voll und ganz zufrieden.Bei meiner ersten Tochter entschied ich mich dennoch für eine Entbindung in einem Krankenhaus. Die Erfahrungen, die wir dort machen durften, ließ uns die Entscheidung des Geburtsortes des zweiten Kindes leichter machen!

Ganz klar - im Geburtshaus Idstein! Schon die Vorsorge im Geburtshaus war sehr angenehm. Ich ging immer im Wechsel zum Arzt und ins Geburtshaus.Ab 37+0 durften wir dann auch offiziell dort entbinden und uns viel ein Stein vom Herzen, dass wir unserer selbstbestimmten Traumgeburt ein Stück näher gekommen sind! Keiner hatte damit gerecht, dass wir dies auch schon in unmittelbarer Zeit erleben durften. Die Hebamme bestätigte mir bei 37+0 meinen geburtsunreifen Zustand.Bei 37+4 platzte mir jedoch die Fruchtblase nachts gegen 0:30. Die in dieser Nacht zuständige Hebamme Susanne kam direkt zu uns nachhause um nach den Kopfstand des Babys zu schauen, da dieser am Freitag davor noch abschiebbar war. Sie ging mit dem Ergebnis: „Kopf fest im Becken! Bei regelmäßigen Wehen bitte ins Geburtshaus kommen!“ Sie warte dort. Also haben wir alles weitere organisiert wie z.B. den Babysitter für unsere Große. Gegen 5:00 wurden die Wehen dann doch immer stärker und regelmäßig, also sind wir langsam los Richtung Idstein. Kurz vor 6:00 kamen wir an und was soll ich sagen... die Atmosphäre, die Susanne uns geschaffen hat war schon fast romantisch! Entspannte ruhige Musik lief im Hintergrund, es waren viele Kerzen an und es roch nach Lavendel. Ich trank Tee und konzentrierte mich auf die Geburt. Susanne untersuchte mich, ich war bei ca 2cm. Anschließend saß sie bei uns, präsent aber nicht aufdringlich - so wie ich es wollte! Die Wellen wurden sehr intensiv und gegen 07:30 ließ sie die Geburtswanne für mich ein. In der Wanne hatte ich tolle, entspannte Erholungsphasen und die Wellen wurden noch ein Stück stärker. Um 8:00 war Schichtwechsel. Nicole und Yvonne lösten Susanne ab. Ich wurde untersucht und ich meine ich war schon bei 6 oder 7 cm. Die zwei Hebammen machten es auch ganz toll! Aber viel bekam ich nicht mehr mit. Mein Mann sprang immer öfter für mich ein und antwortete auf vereinzelte Fragen. Schon bald war ich bei den Presswehen.Unserem Kind ging es stetig sehr gut! Die Herztöne wurden regelmäßig kontrolliert. Und um 09:22 kam unsere wunderschöne Tochter Liya in der Wanne zur Welt. Geboren im Geburtshaus Idstein am 13.03.2018. Eigentlicher ET 30.03.2018. Sie wurde mir sofort auf die Brust gelegt und wir beschnupperten uns und ließen die Nabelschnur auspulsieren. Danach durchtrennte diese mein Mann. Nach einiger Zeit nahm mein Mann Liya und ich wurde gewaschen. Als ich im Bett lag stillten wir das erste mal. Liya wurde satt und Yvonne und mein Mann machten die U1. Währenddessen wurde ich von Nicole versorgt. Uns ging es so gut, dass wir schon bald fuhren und gegen 12:30 zuhause waren. Die große Schwester war happy und wir auch! Schon bald kam unsere Hebamme Vivian und schaute nach uns und unserem Zuwachs. Es war eine wunderschöne Geburt! Noch besser als ich es mir vorgestellt habe! Auch mein Mann ist begeistert! Eine ambulante Geburt im Geburtshaus kann ich wirklich jedem empfehlen! Die Zeit unmittelbar nach der Entbindung verbringt man deutlich entspannter in den eigenen vier Wänden.

 

Wir bedanken uns bei dem ganzen Team! Ihr seid spitze und leistet wirklich großartige Arbeit!

Familie Sögüt

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