Geburtsbericht - Famile Baumgartl

 

Diesmal sollte es endlich klappen und unser zweites Kind das Licht der Welt im Geburtshaus Idstein erblicken. Unsere große Tochter kam damals im JOHO Wiesbaden zur Welt, ich hatte mich einfach zu spät im Geburtshaus angemeldet und der Wunsch die nächste Geburt im Geburtshaus zu erleben war umso größer. Wichtig war mir vor allem eine selbstbestimmte Geburt. Ich wollte so wenig Intervention wie möglich und wusste, dass dies im Geburtshaus kein Problem ist. Diese Selbstbestimmtheit wurde im Krankenhaus bei der Geburt meines ersten Kindes mit Skepsis betrachtet. Ich konnte mich damals aber durchsetzten!


Anika machte sich knapp zwei Wochen vor errechnetem Termin auf den Weg. Die Hebammen, mein Partner und Ich hatten mit einer früheren Geburt gerechnet. Schließlich kam auch unser erstes Kind vor Termin und das ziemlich zügig. So wurde mir in der Vorsorge nahe gelegt mich bei jedem ziepen doch bitte direkt zu melden, sodass wir es alle rechtzeitig ins Geburtshaus schaffen können. Gesagt, getan! Am 12.02. empfand ich den Vormittag schon als recht anstrengend. Glücklicherweise war gerade meine Mutter zu Besuch um mir zur Hand zu gehen. Gegen Mittag beschloss ich die Abstände zwischen dem „ziepen“ zu messen und siehe da: es war eine Regelmäßigkeit erkennbar. Ich rief Cora an! Nun sollte ich noch abwarten bis die Abstände kürzer und die Wehenphasen länger werden bevor ich mich erneut melde. Mein Partner machte sich schon auf den Weg nach Hause um mit mir gemeinsam ins Geburtshaus fahren zu können. Nach einem erneuten Telefonat mit Cora machten wir uns auf den Weg ins Geburtshaus, um dort alles vorbereitet vorzufinden. Nach kurzer Untersuchung wurde schon die Wanne eingelassen, denn der Muttermund war schon ordentlich geöffnet und die Geburt schritt zügig voran. Und welch ein Glück ich hatte, nach kurzer Absprache kam noch die Hebamme im Praktikum Noelle dazu. So hatte ich eine 2:1 Betreuung von zwei sehr kompetenten Hebammen. Was für ein Luxus, hatte ich doch ganz anderes bei der ersten Geburt im Krankenhaus erlebt.
Zu meinem Glück lief auch bei dieser Geburt alles nach Plan. Die Wanne hat mir vorerst große Erleichterung verschafft, irgendwann wird es natürlich schmerzhaft und anstrengend. Cora hat mich „gelesen“, wusste genau was in mir vorgeht und hat entsprechend angeleitet. Auch Noel hat mich kompetent unterstützt und mein Partner war stets an meiner Seite. Ihn habe ich sehr gebraucht, vor allem während den Presswehen die diesmal deutlich stärker waren als ich sie in Erinnerung hatte. Für die „heiße“ Phase kam Angelika dazu und auch ihre Hilfe war Gold wert. So hatte ich nun eine unglaublich 3:1 Betreuung!
Dann war sie auch schon da! Unsere kleine Tochter Anika! Nach 3 ½ Stunden Geburt blinzelte sie uns gesund und noch etwas geschafft an. Ihr Papa durfte die Kleine abnabeln, dann wurden Kind und Ich versorgt, damit wir anschließend noch gemütlich im Raum verweilen konnten. Da es nun Zeit für Abendessen war, bestellten die Hebammen kurzerhand Pizza und wir gleich mit. So konnten wir uns glücklich, erleichtert und gestärkt am Abend auf den Heimweg machen. Dort hatte meine Mutter unsere Große schon ins Bett gebracht und freute sich ihre zweite Enkelin gleich im Arm halten zu dürfen.
Welch ein Glück so ein Kind ist und wie schön es in dieser Umgebung zur Welt bringen zu können. Ohne Druck und mit vollem Vertrauen zu den Hebammen!
Danke an das Geburtshaus Idstein! Alles verlief so wie wir es uns vorgestellt und gewünscht hatten!

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