Geburtsbericht - Familie Staab

 

Wir setzten uns schon sehr früh in der Schwangerschaft mit dem Thema des Geburtsortes auseinander und für uns war klar, dass wir eine Alternative zum Krankenhaus suchten. Wir hatten uns ziemlich schnell für das Geburtshaus in Idstein entschieden, wo wir von Bekannten um deren positive Erfahrung wussten. Wir waren umso glücklicher über die Zusage eines festen Platzes.Die Wehen begannen in den frühen Morgenstunden und die Pausen zwischen den Wehen wurden recht schnell kürzer, sodass wir in Absprache mit Susanne uns nach kaum zwei Stunden auf den Weg ins Geburtshaus machten.

Dort angekommen konnte ich mich endlich fallen lassen.Susanne beobachtete kurz meine Körpersprache und bestätigte mir unter der Geburt zu sein. Sie untersuchte mich und stellte fest, dass der Prozess gut vorankam und nach Absprache zogen sich die Hebamme und ihre Praktikantin für eine Weile zurück. Somit ließen sie meinem Partner und mir viel Raum um die Wehen zu verarbeiten, was für uns sehr angenehm war. Sie kamen immer wieder um Nachzusehen ob alles in Ordnung sei. Nach kaum eineinhalb Stunden im Geburtshaus empfand ich einen Pressdrang und bat meinen Partner die Hebammen zu holen. Nach der Bestätigung, dass der Muttermund nun weit genug geöffnet sei, konnte ich mit dem Pressen beginnen. Ich empfand die Presswehen als erleichternd, da ich merkte, dass es nicht mehr nur ein Aushalten der Wehen war, sondern dass der Kopf des Babys endlich in Bewegung kam. Mein Körper machte dies alles von alleine und ich konnte ihn dabei nur unterstützen. Nach wenigen Presswehen war unser kleines Mädchen geboren.
Wir empfanden die Begleitung, Unterstützung und Anwesenheit von Susanne sehr sehr angenehm und wohltuend. Sie ließ uns genug Raum, Intimität und unterstützte uns in den richtigen Momenten. Sie bestärkte und bestätigte uns in unserem Tun und ermöglichte uns alle Schritte der Geburt wahrzunehmen. Ein großes Dankeschön an dich Susanne, dass du uns eine so schöne und positive Geburtserfahrung ermöglicht hast.