Eine Freundin von mir hatte ein Jahr vor der Entbindung unserer Tochter bei sich Zuhause ein Kind auf die Welt gebracht. So kam ich dazu, mich damit auseinanderzusetzen, wo ich mein Kind zur Welt bringen wollte. Auch ich zog eine Hausgeburt grundsätzlich in Betracht, es war jedoch nicht möglich eine Hebamme zu finden, die eine solche betreut. Die – für uns letztendlich sehr passende – Alternative war das Geburtshaus in Idstein.

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Unser erstes Kind wurde in einer Klinik mit Maximalversorgung geboren, da wir als junge Eltern schon mehrfach im Bekanntenkreis gehört hatten, dass „wenn etwas ist“, die zur Klinik gehörende Kinderklinik praktisch ist, damit Mutter und Kind nicht zu weit getrennt sind. So fiel uns die Entscheidung, trotz unkomplizierter Schwangerschaft, für diese Klinik leicht. Auf Selbstbestimmung während der Geburt haben wir damals gar nicht geachtet, da wir uns in den Händen der Ärzte sicher gefühlt haben.

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Am Tag vor Geburt bin ich vom Mittagschlaf durch ein Ziehen im unteren Rückenbereich aufgewacht. Das Ziehen hat mich nicht schlafen lassen. Am gleichen Nachmittag hatte ich einen Termin bei meinem Frauenarzt. Er meinte, es sei alles noch zu. Abends habe ich wieder versucht zu schlafen, konnte aber nicht liegen, weil im Liegen das Ziehen sich verstärkt hat. Beim Bewegen habe ich so gut wie gar nichts gespürt.

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Für mich stand eigentlich von Anfang an fest: Wenn die Schwangerschaft gut verläuft, kommt mein drittes Kind auf jeden Fall im Geburtshaus zur Welt. Schon bei den großen Geschwistern hätte ich gern hier entbunden, doch der Papa war sich unsicher und mein Frauenarzt war rigoros dagegen. Aber jetzt. Im dritten und definitiv letzten Anlauf, denn unser Schätzchen war eigentlich gar nicht mehr geplant, sollte es so sein.

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Ich bin Mutter von drei Kindern und habe meine ersten beiden Söhne im Krankenhaus geboren. Mein drittes Kind habe ich im Geburtshaus bekommen. Nach den beiden ersten Geburten im Krankenhaus, dachte ich immer: Naja, die Geburt ist zwar der reinste Horror, aber immerhin bekommt man dafür das allerschönste Wunder: ein Kind. Harter Weg, schönes Ergebnis. Und jeder der behauptet, die Geburt ist doch was tolles, der spinnt.

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Nachdem das Baby nun schon fünf Tage überfällig ist und draußen die Herbstsonne scheint, beschließen wir am Morgen, noch eine kleine Wanderung zu wagen. Unsere Tochter erfreut sich an den im Sonnenschein fliegenden Blättern und sagt das erste Mal „Baum“. Meine Frau spricht noch einmal ein „ernstes“ Wort mit ihrem Bauch und ich habe das Gefühl, dass heute ein guter Tag für eine schöne Geburt ist.

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Kinder zur Welt bringen – das macht die Menschheit jetzt schon sooooo lange, dachte ich immer wieder während meiner absolut unkomplizierten Schwangerschaft, und es ging und geht doch meistens sehr gut ohne Schmerzmittel und medizinischen High-Tech-Kram... Dann muss die Geburt doch eigentlich echt nicht so eine Riesensache mit Klinikaufenthalt und dem ganzen Schnickschnack sein.

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Obwohl ich am Ende es leider nicht schaffte im Geburtshaus tatsächlich zu entbinden, würde ich es immer wieder so wählen.Als meine Wehen begannen fuhren wir nachts ins Geburtshaus, wo Katja schon wartete. Sie sorgte für eine harmonische Atmosphäre und gab mir trotz meiner Schmerzen, Angst und irgendwann auch Verzweiflung, immer wieder den Mut, den Ansporn und die Motivation wie Stärke, Wehe für Wehe durchzustehen.

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Eigentlich würde ich meinen Sohn am liebsten im Geburtshaus auf die Welt bringen... Aber beim ersten Kind? Das traue ich mich nicht!“ – Das dachte ich bis zur 36. SSW. Doch dann sprach mich meine Hebamme nochmal auf die Wahl des Geburtsortes an, da ihr nicht entgangen war, dass mich die Aussicht auf eine Geburt im Krankenhaus nicht glücklich machte: Der pathologische Blick auf dieses besondere Ereignis stand dort meinem Wunsch nach einer natürlichen, selbstbestimmten Geburt entgegen.

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