Geburtsbericht - Familie Wolff

 

Schon zu Beginn der Schwangerschaft stand für meinen Mann und mich fest, dass wir unser Kind nicht in einem Krankenhaus bekommen wollten.

Gute Freunde von uns hatten ihr erstes Kind in einem Geburtshaus bekommen, also haben wir uns schlau gemacht, wo es solche Häuser bei uns in der Nähe gibt.Dabei sind wir auf das Geburtshaus in Idstein getroffen.

Als wir an einem Infotag das Geburtshaus betreten haben stand für uns eigentlich schon fest, dass wir hier unser erstes Kind bekommen möchten. Die Atmosphäre in dem Fachwerkhaus ist einfach wunderschön. Das Ambiente und die netten Hebammen waren uns sofort sympathisch.

Wir wurden dann von den Hebammen während der Schwangerschaft begleitet – richtig, nicht nur die Frau, sondern auch der werdende Vater sind voll mit eingebunden. Wir haben alle vier Hebammen die zum Zeitpunkt der Geburt für uns da sein könnten (wg. Rufbereitschaft) kennengelernt. Sie haben Vorsorgen vorgenommen, dabei wird sehr genau selektiert, ob man im Geburtshaus entbinden kann oder nicht. Gibt es einen medizinischen Grund der die werdende Mutter oder das Kind gefährden könnten muss man im Krankenhaus entbinden.

Dann war es endlich soweit die Wehen haben eingesetzt. Da es unser erstes Kind war wusste ich nicht ganz genau wann wir ins Geburtshaus fahren sollten... Das erste Mal kamen wir und mussten feststellen, dass es sich bei den Wehen noch nicht um Geburtswehen handelt. Also sind wir 12 Stunden später wieder nach Idstein gefahren. Dann war es soweit: Die Hebammen Edda und Katja hatten Dienst und ich wurde gefragt ob noch eine Hebammenschülerin – Jessi - dabei sein dürfte. So waren wir zu fünft. Da der Muttermund sehr langsam aufgegangen ist haben wir viel Zeit im Geburtshaus verbracht. Immer war jemand für uns da, es wurde uns aber auch Zeit zu zweit gegeben. Wir haben uns in jeder Minute sicher und wohl gefühlt. Wir wurden mit Getränken versorgt und haben auch Kaffeestückchen bekommen. Es wurde jederzeit auf meine Wünsche eingegangen – rein in die Badewanne, raus aus der Badewanne, ins Bett und dann auf den Geburtshocker. Als unser Sohn dann endlich da war und ich hatte ihn in den Armen hatte waren wir stolze und glückliche Eltern. Nachdem der Apgar Test mit einem „Alles bestens" abgeschlossen war hatten wir noch Zeit uns kennen zu lernen. Nachdem die Nachgeburt da war und eine abschließende Kontrolluntersuchung stattgefunden hatte ging es schon an die Vorbereitungen zur Heimfahrt – zu Dritt!

Es war eine wunderschöne Erfahrung im Geburtshaus zu entbinden – wir würden das jederzeit wieder ganz genauso machen!!! Vielen Dank Edda, Katja und Jessi!

 

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